Milchbauernhof Kleinlein Oberasbach

Der landwirtschaftliche Betrieb mit den Schwerpunkten Milchproduktion und Ackerbau liegt am „Stadtrand“ von Oberasbach zwischen dem alten Ortsteil und dem Playmobil Funpark (Anfahrt/Lage). Der Betrieb wird von Familie Kleinlein bewirtschaftet, auf unserem Hof leben drei Generationen unter einem Dach.
Zum Bauernhof gehören rund 65 ha (1ha=100x100m) landwirtschaftliche Fläche (davon etwa 35ha Pachtland) und 5 ha Wald (Holzheizung im Wohnhaus). Auf den Feldern und Wiesen wird hauptsächlich Futter für die Tiere angebaut (Gras, Getreide, Mais) sowie Getreide und Zuckerrüben für den Verkauf.

Bauernhof Kleinlein historisch Der Familienbetrieb war seit 1873 im Ortskern von Oberasbach    
in der Albrecht Dürer Strasse
(Aufnahme von 1916)

Auf Grund der eingeschränkten Platzverhältnisse wurde 1995 mit dem Bau des „Aussiedlerhofes“ an der Leichendorfer Straße begonnen. Der Kuhstall wurde 1996 bezogen, Kälberstall und Maschinenhalle folgten. 1999 wurde das Wohnhaus fertiggestellt.Seit Januar 2012 ist auch ein Hühnermobil in Betrieb. Die über 400 Hühner leben in einem mobilen Stall, haben viel Auslauf und wöchentlich eine frische Weide.

Die Tiere werden nach dem Tierschutz- und Umweltprogramm von Neuland gehalten.

In den Ställen wohnen Fleckviehkühe; sie sind braun – weiß gefleckt, nur der Kopf ist immer weiß. 50 Milchkühe und ebenso viele weibliche Nachkommen (Kälber, Jungrinder und Kalbinnen) gehören zum Bestand. Der Stall ist nach Südosten das ganze Jahr offen und damit von Sonne und Luft durchströmt.
Im Stall können sich die Tiere frei bewegen und wann immer sie wollen zum Fressen, Trinken, Bürsten oder Schlafen auf die mit Stroh eingestreuten Liegeplätze gehen.

Die Kälber leben in Kälberhütten, die auch Iglus genannt werden. Nach einigen Wochen ziehen die weiblichen Tiere in den Tieflaufstall um, der sich an der sonnigen Seite der Maschinenhalle befindet. Die männlichen Kälber werden an andere Landwirte verkauft.

Wir haben einige Ansbach Triesdorfer in die Fleckviehherde aufgenommen, um die seltenen Rinder vor dem Aussterben zu schützen.

Zum größten Teil stammt das Futter der Tiere vom eigenen Betrieb. Die Rinder bekommen Mais und Gras als Silage, sie benötigen das ganze Jahr über gleichmäßiges Futter, dass ihr Verdauungssystem gut arbeiten kann. Dazu gibt es noch allerhand Leckereien wie Getreide, Zuckerrübenschnitzel, Heu, Rapskuchen, Ackerbohnen, Salz und Mineralstoffe.

Der Mist wird auf dem Misthaufen gelagert und ebenso wie die Jauche als vorzüglicher organischer Dünger zu gegebener Zeit auf die Äcker und Wiesen ausgebracht.